Bounce


Bounce
Bounce 〈[bns] f. od. m.; -; unz.; Mus.〉 Art der Jazzmusik, bei der der Rhythmus besonders betont wird [zu engl. bounce „hopsen, springen“]

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Bounce
 
[englisch/amerikanisch, baʊns; wörtlich »Sprung«], eine rhythmisch betonte, aber federnde Variante des Swing in langsamem bis mäßigem Tempo (4/4-Takt). Das »Springen« ergibt sich aus dem deutlichen Unterscheiden von betonten und unbetonten Taktzeiten, anders formuliert: aus der Überlagerung von Swing und Twobeat. Zu dieser Musik wurde eine Schrittkombination entwickelt, sodass die Bounce kurzzeitig (von den USA ausgehend) auch ein Modetanz war. Das Bouncing prägte die Spielweise des Orchesters Jimmie Lunceford (1902-1947) in den Dreißigerjahren, vermutlich eine »Erfindung« seines Arrangeurs Sy Oliver (1910-1988).

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Bounce [baʊns], der u. die; - [engl. bounce = Aufprall] (Musik): rhythmisch betonte Spielweise im Jazz.

Universal-Lexikon. 2012.